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Hunley – Tauchfahrt in den Tod - The Hunley

SDP
Bürgerkrieg USA:
Die Konföderation wird von der Union mit einer Seeblockade belegt. Da der Süden zuwenig Schiffe hat und auch zu wenig Geld um welche zu bauen, suchen sie nach Alternativen. Wie ein Kanonenboot aus Metall, das nur knapp aus dem Wasser lugt und ein Boot das wirklich unter Wasser fährt. Das U-Boot die Hunley ist eine neue Erfindung! Es kann tauchen, knapp unter der Wasseroberfläche, betrieben wird es mittels Handkurbeln, die von der Mannschaft betätigt werden muss. Eine Kontaktmine ist vorne befestigt. Luft hat es so viel der Hohlraum der Hunley fasst. General Pierre G.T. Beauregard macht auch keinen Hehl daraus, das die Fahrt mit der Hunley gefährlich ist. Dennoch meldet sich Lt. Dixon freiwillig. Seine Mannschaft besteht aus lauter Freiwilligen. Zuerst trainiert die Mannschaft mit dem Boot, um dann auf Feindfahrt zu gehen...

Die Hunley gab es tatsächlich, sie wurde sogar gehoben und ausgestellt. Wäre das Boot ausgereifter gewesen und hätte es sich bewährt, wer weiß, ob der Süden nicht die Oberhand gewonnen hätte. Wegen der Blockade konnte der Süden seine Waren nicht verschiffen und dementsprechend auch keine Waffen importieren. Einige europäische Länder hätten zu gerne mit dem Süden Geschäfte gemacht. Ob die Hunley, wenn es geklappt hätte, kriegsentscheidend, ein so genannter Gamechancher, gewesen wäre? Zumindest hätte ein funktionierendes U-Boot den Krieg verlängert. Der TV-Film setzt mehr auf die Dramatik und spekuliert mit dem Ende, das noch nicht ganz genau aufgeschlüsselt ist, historisch gesehen. Das Cast kann sich sehen lassen. Die History ist ungefähr genau, schließlich ist es keine Doku, sondern ein Spielfilm. Fazit: ganz interessant, auch wenn es einige Längen gibt.
 

 

 

 


Hintergrundinfos:
Der Film basiert auf einer Story von John Gray und John Fasano. Gedreht wurde, unter anderem, in South Carolina USA.

Zu vergleichen mit „Master and Commander“.

US. Spiel. 1999
Genre: History, Kriegsfilm, Drama
Min. ca. 92 DVD, US-TV-Version 120 Min.
Regie: John Gray
Drehbuch: John Gray
Produzent: Mitch Engel, Andrew Adelson, Tracey Alexander, George Manasse
Darsteller/in:
Armand Assante - Lieutenant George E. Dixon*
Donald Sutherland - General Pierre G.T. Beauregard
Alex Jennings - Lieutenant Alexander
Chris Bauer - Simkins*
Gerry Becker - Captain Pickering
Michael Dolan - Becker
Sebastian Roché - Collins*
Michael Stuhlbarg - Wicks*
Jeff Mandon - Miller
Frank Vogt - Roland White
Jack Baun - Ridgeway
Kevin Robertson - Carlson
Caprice Benedetti - Dixon's Wife
Jon Huffman - Indian Chief Captain
Dane Ritter - Beauregard's Aide
James Mayberry - Bartender
Nancy Robinette - Distraught Woman
Matthew Brady - John Crosby
Rhoda Griffis - Young Lady
Jonathan Tindle - Ensign Haseltine
Bob King - Husband
Mitchell Hebert - Lewis Cornthwait
Dan DePaola - Quartermaster
Kevin Murray - Minister
David Dwyer - Wabash Officer
Paul Morella - Wabash Marine
Marty Lodge - Confederate Sailor
Laurie Beasley - Young Prostitute
William L. Thomas - Church Soldier
David Abrams - Navy Seaman
Luke Benko - Union soldier, USS Housatonic
Seth Stisher - Sailor
Edgar Struble - Orchestra Conductor
Joshua Vogel - Curious Kid on Dock
Cal Johnson - Capt. Hunley
Mike Lutz
Jim Lynch - Theatre Patron
Mark Miller - Union Marine
Richard A. Payne - Extra
Frank Shorter - Union Marine
Gregory H. Starbuck - Union Sailor/Confederate Squeezebox Player
Jon Taie - Soldier
Johnny W. Wilbanks - Confederate Volunteer, Indian Chief
Bruce Williamson - First Engineer/Firefighter




 

         

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