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Timm Thaler oder Das verkaufte Lachen

SDP
Timm und sein Vater wohnen in einem Armenviertel, die Mutter ist schon länger von ihnen gegangen, der Vater ist Spielsüchtig. Immer wieder versucht er mit Pferderennen Geld zu gewinnen, mehrheitlich verspielt er es. Der Vater nimmt Timm jeweils mit und spinnt ihm Träume vor, die er nie erfüllen kann. Dennoch ist Timm das Lachen nie vergangen. Selbst dann nicht, als der Vater eine lieblose Frau mit älterem Sohn heiratet. Der Sohn peinigt Timm und die Stiefmutter ist nicht wirklich nett zu ihm. Darauf stirbt auch noch der Vater, doch da tritt Baron Lefuet in sein Leben. An seinem tiefsten Punkt bietet der Baron Timm einen Handel an, sein Lachen dafür, das Timm jede Wette gewinnt. Timm meint, er habe nichts mehr zu verlieren und nimmt an. Ab da gewinnt er jede Wette, doch sein Lachen ist futsch und irgendwie ist er auch gefühllos geworden. Seine Stiefmutter und deren Sohn versuchen sofort Timm auszunützen, bis Timm eine ganz spezielle Wette eingeht, die den baron auf den Plan ruft...

Jahrzehnte nach der erfolgreichen Mini-Serie kam dieser Film. Hm, Jugendliche oder solche die nie die Serie sahen, werden sicher von diesem Film unterhalten werden. Aber die anderen? Man misst den Film an der Serie, das ist halt mal so. Der Film bietet mehr gezeigte Magie, die Dämonen, vor allem als Ratten, sind ulkig, Friese hält es fast besser aus, nicht lachen zu können, als Ohrner und Justus von Dohnányi wirkt um einiges teuflischer als Horst Frank. Doch die Story wirkt ein bisschen aus der Zeit gerutscht, als hätte man Steampunk mit den 30ziger Jahren gepaart. Kann man machen, muss man nicht. Fazit: Die älteren Generationen werden sich bestimmt mit dem Film schwer tun, alle die keine Ahnung von der Serie haben, sind sicher gut unterhalten. Die DVD bietet zahlreiche Extras: Pannen am Dreh, nicht verwendete Szenen, Making-of`s, usw..
 

 

 

 

 


Hintergrundinfos:
Der Film basiert auf der gleichnamigen Geschichte von James Krüss. Gedreht wurde, unter anderem, in Halle Sachsen-Anhalt BRD.

Zu vergleichen mit „Timm Thaler (TV-Serie)“, „Timm Thaler (Kinofilm)“, „Timm Thaler (Zeichentrickserie)“.

BRD Spiel. 2017
Genre: Kinderbuchverfilmung, Fantasy
Min. ca. 98 DVD
Regie: Andreas Dresen
Drehbuch: Alexander Adolph
Produzent: Oliver Berben, Constanze Guttmann, Martin Moszkowicz, Ewerhard Engels, Antonio Exacoustos, Susann Funke, Josef Reidinger, Christine Rothe, Tilo Seiffert, Christian Sommer, Roland Zelles, Caroline von Senden, Irene Wellershoff
Darsteller/in:
Arved Friese - Timm Thaler
Justus von Dohnányi - Baron Lefuet*
Axel Prahl - Behemoth
Andreas Schmidt - Belial
Jule Hermann - Ida Bebber
Charly Hübner – Barkeeper Kreschimir
Harald Schmidt - Sprecher Pferderennplatz
Nadja Uhl - Hausdame Yvonne*
Fritzi Haberlandt - Frau Bebber
Bjarne Mädel - Vater Timm
Steffi Kühnert - Stiefmutter Lydia
Emil von Schönfels - Erwin
Milan Peschel – Grabredner*
Heinz Rudolf Kunze - Schuldirektor
Axel Werner - Steinmetz
Reiner Heise - Kassierer Rennbahn
Michael Gerber - Fotograf
Olaf Burmeister - Kommissar
Marie Luise Stahl – Zimmermädchen*
Elisa Klement - Zimmermädchen
Thomas Ohrner – Concierge*
Bela Abel - Küchenjunge
Detlev Sadrinna - Kutscher
Walter Joachim Volling - Wagenmeister
Babette Winter - Lehrerin Timm
Grit Kosse - Konditorin
Daan Lennard Liebrenz - Lachender Junge
Helga Spielberger - Kundin Bäckerei
Marvin Witte - Kleiner Rothaariger
Abdussamed Kaya - Sehr dicker Junge
Spencer Gäbel-Weiss - Junge beim Murmeln
Kathleen Hänisch - Telefonstimme
Joachim Król – Narrator (Stimme)*
Carsten Berger - Mitarbeiter des Barons
Andreas Dresen - Hotelgast an der Bar
Levi Eisenblätter
Ricardo Ewert - Motorradpolizist
Reinhardt Großmann - Zuschauer
Timo Hack
Tyler Matteo - Mitschüler
Dennis Oestreich - Hotelpage
Vincent Tautenhahn - Mitschüler
Alexander Yassin - Mitarbeiter des Barons




 

         

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